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Didaktik-Kalender Detailansicht

Aktivierende Methoden: Wie bleibt mehr hängen?

HD Weiterbildung

Learning takes place through the active behavior of the student: It is what he does that he learns, not what the teacher does! (Ralph W. Tyler, 1949)

Termin:  02. und 03. Dezember 2024, jeweils 9 – 16.30 Uhr

Format: Präsenz 

Was erwartet mich?

„Aktivierende Methoden“ – da denkt man meist an Gruppenarbeiten, oft mit spielerischem Spaßcharakter, der motivierteres Lernen und eine größere Beteiligung der Studierenden verspricht: „Glückstopf“, „Lernslogan“, „Archäologen-Kongress“, „Gruppenpuzzle“ & Co.
Der Einsatz in der Lehre zeigt nicht selten: Derartige Methoden sind oft zeitaufwändig.
Und: Sie können zwar die Beteiligung erhöhen, aber in vielen Fällen bleibt bei Lehrenden (und auch Studierenden!) Skepsis zurück: Hat sich der Aufwand gelohnt? Hat die Methode wirklich dazu beigetragen, dass die Studierenden besser, nachhaltiger gelernt haben?
Dass mehr hängen geblieben ist?

Damit dies geschieht, muss bei der Planung vor allem darauf geachtet werden, dass die Methoden zu den Lernzielen und den Rahmenbedingungen passen: Genauer: Es kommt darauf an, was die Studierenden tun – wesentlich sind also die Arbeitsaufträge, die Aufgaben, mit denen die Studierenden das üben und lernen, was sie letztlich können müssen. Dies lässt sich sowohl im Kontext von überwiegend frontaler Lehre mit wenig Spielraum wie in Vorlesungen und Übungen als kurze Phasen studentischer Aktivität realisieren als auch als längere „aktivierende Methode“ in Seminaren.

Im Workshop werden wir diesen Gedanken an zahlreichen Beispielen verdeutlichen, zum Teil mit praktischen Erprobungen. Sie haben die Gelegenheit, lernintensive „aktivierende Phasen“ für Ihre eigene Lehre zu entwickeln und im kollegialen Austausch Rückmeldung zu bekommen.

Ein roter Faden durch den Workshop ist ein hochschuldidaktisches Projekt, in dem das Konzept lernintensiver Aufgaben Teil der Umgestaltung einer Lehrveranstaltung ist.

Was lerne ich?

  • Sie kennen ein Spektrum „aktivierender Methoden“ und können Chancen und Risiken ihres Einsatzes in Ihrer Lehre einschätzen.
  • Sie können zu Ihren Lernzielen passende Lernaktivitäten entwickeln und mit Blick darauf geeignete Methoden auswählen sowie passende Arbeitsaufträge entwerfen.

Leitung

Prof. Dr. Armin Lude & Martin Mürmann 

Termine

02.12.2024 9 – 16.30 Uhr Präsenz

03.12.2024 9 – 16.30 Uhr Präsenz

Format

Präsenz

Arbeitseinheiten

16

Teilnehmendenzahl

max. 14

Themenfeld

Lehren und Lernen

Modul

Basismodul, Erweiterungsmodul

Anmeldung

hier anmelden

Veranstaltungsdetails

Beginn: 02.12.2024
Ende: 03.12.2024
Martin Mürmann
Verantwortlichkeit: